The Doors

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Die Fakten sind bekannt: The Doors sind eine amerikanische Rockband, die 1965 in Los Angeles von Sänger Jim Morrison , Keyboarder Ray Manzarek , Drummer John Densmore und ...
Es war ein harter Kampf, dem nur der California Supreme Court ein Ende bereiten konnte: Im Mai vergangenen Jahres wurden die beiden The Doors-Gründungsmitglieder Ray Manzarek ...
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Biografie

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Das Beste und die sechs Studio-Alben in neuer Abmischung – prominente Remixer in der Download-Version

Hätten Sie’s gedacht? Vier Dekaden nach ihrer Gründung sind The Doors auch wieder ein Fall für ein Publikum, das noch gar nicht auf dieser Welt war, als die Band um den charismatischen Sänger und Texter Jim Morrison zum kreativen Höhenflug ansetzte.  Mehr als 35 Jahre nach seinem frühen Ableben sind immerhin ein Drittel aller Doors-Käufer noch keine 30 Jahre jung. Nach der umfassenden  6-CD-Box-Werkschau  „Perception“ ermöglicht „The Very Best Of The Doors“ nun einen komprimierten Blick  auf eine  der waghalsigsten und einflussreichsten  Formationen der Rock-Geschichte. Parallel  dazu werden  sämtliche  Studioalben der Band, sechs an der Zahl,  neu aufgelegt, natürlich  remastered und mit bisher unveröffentlichtem Bonus-Material bestückt.   Das ist nicht  zu toppen?  Doch, ist es. Denn die Digital-Download-Varianten der  beiden  Best Of-Koppelungen  warten mit  der Doors-Interpretation solch’ gefeierter Remixer  wie Paul Oakenfold,  Adam Freeland und Crystal Method auf.

„The Very Best Of The Doors“ erscheint in einer  einfachen CD-Version mit 20 Titeln sowie als Doppel-CD mit 34 Songs. Beide Formate bringen Klassiker wie  u.a. „Break On Through“, „Hello, I Love You“, „Riders On The Storm“ und natürlich das Ödipus-Drama „The End“, das auf der Doppel-CD auch in der  ungeschnittenen  Langfassung zu hören ist. Sämtliche Tracks wurden neu abgemischt, von den  Doors selbst und von Bruce Botnick , der einst als Techniker und Produzent  vor Ort war. „Wir wollten“, erklärt Keyboarder Ray Manzarek, „dass die alten und die neuen Fans das zu hören bekommen, was wir entdeckt  haben, als wir die Multi-Track-Aufnahmen  abhörten. Da gibt es Background-Gesang  von Jim und Piano von mir und Soli von Robby Krieger, die auf den Original-Aufnahmen fehlten und hier zum ersten Mal zu hören sind. Wir haben nur die beste Technik eingesetzt, um diese CD’s auf dasselbe Sound-Level zu bringen, das wir genießen durften, als wir diese Songs aufgenommen haben. Und wir laden alle Fans ein, jetzt  auch ein Teil davon zu werden.“

Für die Digital-Variante hat Paul Oakenfold „L.A Woman“ remixt, während sich  Adam  Freeland  an „Hello I Love You“ versucht.  Interaktive Booklets und exklusive Interviewauszüge  komplettieren das üppige Download-Paket, während  die  Doppel CD-Variante  in einer  limitierten 40th Anniversary-Edition erscheinen wird, die auf einer Bonus-DVD die Doors 30 Minuten Live in Europe  präsentiert.

Die sechs Studio-Alben der Doors werden erstmals  als Einzel-CD sowie als Download-Ausgabe veröffentlicht, auch diese  natürlich neu abgemischt und mit Bonus-Material versehen. Das schlicht „The Doors“ betitelte Debüt der Band aus dem Jahre 1967 brachte auf Anhieb kreativen Wagemut und kommerziellen Erfolg zusammen. „Light My Fire“ hieß die No.1-Single, das Album hielt sich zwei Jahre in die Charts und wurde mit Doppel-Platin ausgezeichnet. In der Raritäten-Ecke  warten eine bisher unveröffentlichte Version von „Indian Summer“ sowie  zwei frühe Takes von  „Moonlight Drive“, ein Song, der erst auf dem Nachfolger veröffentlicht  wurde.

Der hieß „Strange Days“ und brachte  mit „People Are Strange“ einen Top 20-Hit. Bisher ungehörte Takes  dieses Songs und von „Love Me Two Times“ geben einen Einblick in die Studioarbeit  der Band. Das nächste  Album „Waiting For The Sun“ brachte  1968 mit dem unwiderstehlichen  „Hello, I Love You“ den zweiten  No1-Hit für die Doors, setzte aber auch auf dunklem Terrain starke Akzente.  Als Bonus-Material warten  bisher unveröffentlichte Studio-Dialoge, zwei verschiedene Takes von  „Not To Touch The Earth“, die Doors-Interpretation von Tommas o  Albinoni’s  Klassik-Komposition  „Adagio In G Minor“ sowie das 17-minütige Epos „Celebration Of The Lizard“ als work-in-progress.

Auf „The Soft Parade“ experimentierten die Doors 1969 mit Streichern und Bläsern – und landeten damit  immerhin  den Top 5-Hit „Touch Me“. Ein bisher unveröffentlichter Take  dieser Single , das bisher ungehörte „Push Push“ sowie jeweils  zwei  Takes von  „Whiskey, Mystics And Men“ und „Who Scared You“ locken in der gut bestückten Bonus-Abteilung. „Morrison Hotel“ wurde im Jahr darauf kurz nach dem Zwischenfall in Miami veröffentlicht, als Jim Morrison seine Hose ein bisschen zu weit  öffnete und deshalb estgenommen wurde.  Mit Knallern wie „Roadhouse Blues“ schlug die robust zurück. Nicht weniger als acht bisher unveröffentlichte Takes  dieses  Songs finden sich im reichhaltigen Material, dazu neue Versionen von  „Peace Frog“und „The Spy“, das kontroverse „Money Beats Soul“ sowie ein kurzer Sturmlauf durch Chuck Berry’s „Carol“. Wenige Monate  nach  dem  frühen und nach wie vor mysteriösen Tod von Jim Morrison in Paris wurd e 1971 „L.A. Woman“ veröffentlicht. Mit den Doors-Klassikern „Love Her Madly“ und „Riders On The Storm“ war der Sänger und Texter noch mal zu großer Form aufgelaufen. Als Bonus-Tracks  der Neuauflage  gibt die „Orange County Suite“ und „(You Need Meat) Don’t Go No Further“.

Schon im letzten November hatten die Doors die Veröffentlichung  von „Perception“ und des Buches „The Doors By The Doors“ mit einer spektakulären Block Party  auf dem Sunset Strip gefeiert, wo die Karriere  der Band vor 40 Jahren in drei legendären Clubs  ihren rasanten Lauf nahm. Erstmals überhaupt   hatte  für dieses Event sogar die Rock And Roll Hall Of Fame ihre heiligen Hallen in Ohio verlassen, um eine Vorschau auf die spektakuläre Ausstellung  „Break On Through – The Lasting Legacy Of The Doors“ zu ermöglichen, die Ende Mai in Cleveland eröffnet  wird. Gut zwei Monate vorher  werden nun auch europäische Fans  der Band in den Genuß  einer ähnlichen Sause  kommen, die  am 19. März über drei Bühnen im Londoner Stadtteil Camden gehen wird. Im Dingwall’s werden Ray Manzarek und Robby Krieger mit ausgewählten Gästen fünf Doors-Klassiker spielen. Derweil wird Schlagzeuger John Densmore seine Sticks im Schrank lassen und stattdessen  in The Enterprise Gedichte und Texte von den Doors und Jim Morrison lesen. Last but not least wird sich bestimmt  auch  viel Prominenz  ein Stelldichein  bei der Video-Werkschau in der Proud Gallery geben.

Doch damit noch nicht genug.

Auch der veröffentlichten Meinung werden die Doors-Musiker anlässlich der Veröffentlichung von „The Very Best Of The Doors“ jeweils  einzeln Rede und Antwort stehen. Telefon-Interviews sind bereits  jetzt  möglich; persönlich werden Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore  dann in London und danach  zur Verfügung stehen. Bestimmt  können sie aus ihrer Perspektive  erklären, warum die Doors auch 40 Jahre nach ihrer Gründung eine ungebrochene Faszination auch auf viele jüngere Rock-Fans ausüben. Kann es ein befriedigenderes  Fazit dieser kurzen, aber fulminanten Band-Karriere geben?

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