Steckbriefe
John Densmore
Den Steckbrief von John Densmore (The Doors) mit vielen zusätzlichen Informationen kannst du hier lesen.
Künstlername: John Densmore
Bürgerlicher Name: John Paul Densmore
Geburtstag: 01. Dezember 1944
Sternzeichen: Schütze
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: braun
Geburtsort: Santa Monica, Kalifornien
Heimatort: Kalifornien
Nationalität: US-amerikanisch
Kindheit: John wächst zusammen mit seinen Geschwistern Jim, Ann und Margret in Santa Monica auf und besucht das „Santa Monica City College“ und die „California State Northridge.“
Familienstand: 1990 heiratet John seine Langzeitfreundin Leslie Neale. Die beiden lassen sich jedoch 2006 wieder scheiden.
Kinder: Zusammen mit Leslie hat John eine Tochter namens Luka.
Musical Carrer
Band: The Doors
Position: Schlagzeug
Labels: Elektra, Columbia, Warner Bros. Records.
Beteiligte Produzenten: Paul A. Rothchild, Bruce Botnick
Nebenprojekte:
Bands nach The Doors:
Bess Snyder and Co.
The Butts Band
Tribaljazz
Kollaborationen nach The Doors:
Reza Derakshani
Schauspieler (Auswahl):
1981: One Day At A Time (Kellner)
1987: Sledge Hammer (Janitor)
1987: Dudes (Beeson)
1991: The Doors (Engineer)
1992: Beverly Hills 90210 (Ben)
1993: Coach (Chuck)
Filmproduzent (Auswahl):
1970: Feast Of Friends
1987: The Doors: Live At The Hollywood Bowl
2004: Juvies
2009: Napoleonic
Komponist (Auswahl):
1968: The Doors: The Doors Are Open
2000: VH1 Storytellers
2004: Ladders
Co-Regisseur:
1968: The Doors: Live In Europe 1968
Drehbuch-Autor (Auswahl):
Skin (Einakt-Theaterstück)
Autor:
1990: Riders On The Storm: My Life With Jim Morrison And The Doors
Theaterproduzent (Auswahl):
1987: Rounds
1992: Be Bop A Lula
Charity:
Amnesty International
Ehrenmitglied: Cheyenne River Sioux Tribe Of South Dakota
Weitere Instrumente: Klavier, Klarinette
Frühere Bands: Psychedelic Rangers
Arbeit als Produzent (Auswahl): Tribaljazz
Größter Chart-Erfolg: Die Single Light My Fire wird ein Nummer 1 Hit. Ihr Debüt-Album The Doors rangiert auf dem 2.Platz und spielt mehrmals Platin ein.
Auszeichnungen:
1985: L.A. Weekly Award
1987: NAACP Award (Rounds)
1993: Rock N’Roll Hall Of Fame
Gossip
John wächst zusammen mit seinen Geschwistern Jim, Ann und Margret in Santa Monica auf und besucht das „Santa Monica City College“ und die „California State Northridge“.
Mit 8 Jahren nimmt John Klavierunterricht. Wild aufs Erlernen neuer Instrumente, beginnt er zudem mit Klarinettenunterricht. Jedoch muss er diesen aus gesundheitlichen Gründen schnell wieder beenden.
Schon früh spielt John in einem Orchester Marschmusik.
Beeindruckt von Drummer Elvin Jones und beeinflusst durch Bands wie The Byrds, entwickelt John sein eigenes Spiel.
Densmore und Robby Krieger teilen sich eine Wohnung an der „Lookout Mountain Avenue“ in Laurel Canyon.
Zusammen mit Krieger gründet John die Band Psychedelic Rangers. Zur selben Zeit stoßen die beiden auf Ray Manzerek und Jim Morrison, die gerade mit Manzareks Brüdern in der Band Rick And The Ravens spielen.
Densmore besucht die „California State University“.
Obwohl sie keinen passenden Bassisten finden können, gründen Ray Manzarek, Jim Morrison, Robby Krieger und John Densmore 1965 die Band The Doors.
Bereits 1966 sind The Doors Eröffnungsband für Them im legendären L.A.-Club Whiskey A Go Go. Schnell spricht sich ihre Show herum und nach einigen Monaten scharen sich die Fans bei ihren Auftritten.
Anschließend geht es Schlag auf Schlag: The Doors unterzeichen bei Elektra Records, sie landen mit Light My Fire einen Nummer 1 Hit und die Band tritt in der Ed Sullivan Show auf.
Morrison beginnt mit seinem Verhalten die Band durch seinen exzessiven Drogenkonsum aus dem Gleichgewicht zu bringen. Immer öfter kommt er zu spät oder schwer betrunken zu Proben, Aufnahmen oder sogar Shows. John schlägt immer wieder vor das Touren zu stoppen, jedoch versuchen Manzarek und Krieger dies weiter durchzuziehen.
Nach dem sog, „Miami-Vorfall“ stehen jedoch weitere Konzerte auf dem Spiel. Die Band spielt 1970 ein letztes lustloses Konzert, bei welchem Jim ständig zu spät einsetzt, den Text ganz vergisst und zu guter letzt auf der Bühne randaliert. The Doors beschließen einige Konzerte auszusetzen, ohne zu wissen, dass dies das letzte Konzert mit Morrison war.
Nach einer schwer depressiven Phase Morissons und der Anti-Morrison-Stimmung im Land, reist dieser seiner Freundin nach Paris hinterher.
In Frankreich spielt Morrison seine letzten Aufnahmen ein, die später als The Lost Paris Tapes veröffentlicht werden.
Am 3. Juli 1979 stirbt Morrison aus bisher nicht völlig geklärten Gründen in seinem Pariser Appartement. Er wird von seiner Lebensgefährtin Pamela Courson gefunden, kann jedoch nicht mehr rechtzeitig gerettet werden und verstirbt offiziell an Herzstillstand.
The Doors veröffentlichen nach Jim Morrisons Tod zwei weitere Alben, Other Voices (1971) und Full Circle (1972), auf denen sowohl Robby als auch Manzarek sich den Gesangspart teilen.
Robby, John Densmore und Ray Manzarek lösen 1973 The Doors auf.
John beginnt eine Leidenschaft für die Musikrichtung Reggae zu entwickeln und so tun sich Densmore und Krieger erneut in der Band The Butts Band zusammen.
Manzarek, Krieger und Densmore vertonen post mortem Morrisons Gedichte für das Album An American Prayer (1978).
Densmore kehrt der Rockmusik einige Zeit den Rücken zu und treibt sich in L.A. in der Theater Szene mit Tim Robbins „Actors’ Gang“ herum, wo er seine zukünftige Frau Leslie Neale kennenlernt.
Für Tim Robbins Theaterstück Methusalem schreibt John die Musik und gewinnt den L.A. Weekly Award.
John entwickelt eine große Affinität für das Theater und beginnt in Peggy Furys „Actor Class“ zu studieren, die selbst Größen wie Sean Penn oder Michelle Pfeiffer später besuchen sollten.
Neben der Musik und dem Schauspiel versucht sich John als Autor und schreibt den Einakter Skin, in welchem er auch eine Nebenrolle übernimmt.
John produziert zudem das Stück Rounds und erntet 1987 den NAACP Award.
1990 veröffentlicht John seine Autobiographie Riders On The Storm: My Life With Jim Morrison und The Doors.
1993 werden Manzarek, Krieger und er in die Rock N’ Roll Hall Of Fame aufgenommen.
Zwischendurch veröffentlicht John gelegentlich Artikel für The Nation, The Guardian, Rolling Stone und das Utne Magazine.
John gründet zusammen mit Art Ellis die Jazz-Band Tribaljazz und zelebriert auf ein neues seine alte Leidenschaft.
Das erste The Doors-Konzert seit 1970 findet 1997 in Fulda ohne Ray Manzarek statt, da sich dieser zeitgleich einer Operation unterziehen muss. Als zusätzliche Kraft wird die Band stattdessen von Robbys Sohn Waylor Krieger begleitet.
Zusammen mit dem persischen Musiker Reza Derakshani veröffentlicht John das Album Ray Of Wine (2005).
John produziert in den „Hen House Studios“ in L.A. die Platte Tribaljazz (2006).
Gerüchten zufolge...
...improvisierte John als 8-Jähriger lieber die Klavierstücke, die er erlernt hat, als neue Stücke zu lernen.
....wurde ihm von seinem Kieferorthopäden verboten weiterhin Blasinstrumente zu spielen.
...ist John einmal bei The Doors ausgestiegen, da er Morrisons Verhalten nicht mehr ertragen konnte. Schon einen Tag später kam er jedoch wieder zurück.
...arrangierte John den Sound für das Bühnenstück Methusalem ähnlich wie Peter und der Wolf, indem jeder Schauspieler sein eigenes Musikstück bekam.
...erlaubte John zwar, dass der Song Riders On The Storm für Pirelli-Werbung benutzt wird, lehnte aber eine Anfrage von Cadillac ab, die Break On Through für ihre Kampagne benutzen wollten.
...nutzte John für seinen unverkennbaren Stil beispielsweise den Bossa Nova. Für das Stück Break On Through gebraucht John den Beat des Stückes Girl From Ipanema.
...beton John bei mehreren Gelegenheiten, dass er und Krieger Reggae für sich entdeckten und nach Jamaika reisten, bevor die große Reggae-Welle Amerika erreicht hatte.
...produzierte John das Theaterstück Be Bop A Lula zusammen mit Adam Ant.
...leidet John an Tinnitus.
...schreibt John an einem Drehbuch namens Project Return, das als Dokumentation von seiner Ex-Frau Leslie verfilmt werden soll.
Quellen
http://www.imdb.de/name/nm0219730/ (Stand: 22.09.09)
http://www.johndensmore.com/ (Stand: 22.09.09)
http://www.max.de/pop-kultur/musik/the-doors (Stand: 22.09.09)
http://www.superiorpics.com/john_densmore/ (Stand: 22.09.09)
http://www.musicianslife.de/2006/09/30/riders-on-the-storm/ (Stand: 22.09.09)
http://www.filmmagic.com/SearchResult.aspx?str=12460&styp=clbi&nm=John+Densmore (Stand: 22.09.09)
http://www.spiritus-temporis.com/john-densmore/ (Stand: 23.09.09)
http://home.att.net/~chuckayoub/John_Densmore_biography.html (Stand: 23.09.09)
http://www.laut.de/wortlaut/artists/d/doors/biographie/index.htm (Stand: 23.09.09)