The Doors

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28.06.2010
When You're Strange - Spieltermine
Ausgewählte, urgemütliche Kinos zeigen alsbald Tom DiCillos Doku-Film "When You're Strange" über Jim Morrison & Co. Dem US-Amerik a ner gelingt es, die Geschichte der Band ...
11.06.2010
"Absolutely Live" und "Live In New York" erscheinen auf Vinyl
Die Doors sind zurück. Nicht leibhaftig im Hier und Heute, aber immerhin in Form zweier absoluter Must-Have-Sammlerstücke für jeden Fan: Mit "Absolutely Live" und "Live In New ...
08.06.2010
Trailer des neuen The-Doors-Films "When You're Strange"
"When You're Strange", lautet der Titel eines neuen, faszinierenden Dokumentarfilms über das Leben und Wirken von Jim Morrison und seiner Band, The Doors, in den 1960er Jahren. ...
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Steckbriefe

Jim Morrison

Den Steckbrief von Jim Morrison (The Doors) mit vielen zusätzlichen Informationen kannst du hier lesen.

Künstlername: Jim Morrison

The Lizard King, Mr. Mojo Risin’

Bürgerlicher Name: James Douglas Morrison
Geburtstag: 08. Dezember 1943
Todestag: 03. Juli 1971
Sternzeichen: Schütze
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: braun
Geburtsort: Melbourne, Florida, USA
Nationalität: US-amerikanisch

Kindheit: Jim wächst mit seinen Geschwistern Anne Robin und Andrew Lee als Sohn des Admirals George Stephen Morrison und Clara Clarke Morrison auf.

Familienstand: Jim ist von 1966 bis zu seinem Tod mit seiner Lebensgefährtin Pamela Courson liiert.

Kinder: Etliche Male wurden ihm Kinder nachgesagt. Bis heute hat Morrison jedoch keine anerkannten Nachfahren.

Musical Carrer

Band: The Doors
Position:    Gesang, Songwriting
Labels:    Elektra, Columbia, Warner Bros. Records.
Beteiligte Produzenten: Paul A. Rothchild, Bruce Botnick

Nebenprojekte:   

Autor:
The Lords / Notes on Vision
The New Creatures

Regisseur:
First Love (Kurzfilm)
Obscura
Break On Through (To The Other Side)

Filmproduzent:
1969: HWY: An American Pastoral
1970: A Feast Of Friends

Schauspieler (Auswahl):
1969: HWY: An American Pastoral

Frühere Bands: Rick And The Ravens

Größter Chart-Erfolg: Die Single Light My Fire wird ein Nummer 1 Hit. Ihr Debüt-Album The Doors rangiert auf dem 2.Platz und spielt mehrmals Platin ein.

Auszeichnungen: Das Rolling Stone Magazin wählt Jim auf Platz 47 der „100 größten Sänger aller Zeiten“.

Gossip

Jim hat sowohl irische, schottische wie auch englische Wurzeln.

Jim wächst mit seinen Geschwistern Anne Robin und Andrew Lee als Sohn des Admirals George Stephen Morrison und Clara Clarke Morrison auf.

Im Laufe seiner Kindheit ziehen Jim und seine Familie immer wieder um, da sein Vater öfter versetzt wird. Größtenteils lebt Jim jedoch in San Diego, Kalifornien.

Jim besucht 1958 die „Almeda High School“ in Almeda und macht seinen Abschluss 1961 auf der George Washington Middle School in Alexandria, Virginia.

Einige Zeit lebt Jim bei seinen Großeltern in Clearwater, Florida, um das „St. Petersburg Junior College“und ab1962 die „Florida State University“ (FSU) in Talahassee  zu besuchen. Da Jim unzufrieden mit seinem Hauptfach ist, wechselt er auf die UCLA.

Jim interessiert sich früh für Literatur der „Beatniks“ und liest Bücher von Jack Kerouacs, Allen Ginsberg und Lawrence Ferlinghetti.

Auf der UCLA macht Jim 1965 seinen Bachelor der Filmwissenschaften, wo er sich zuvor gegen den Willen seiner Eltern für Film- und Theaterwissenschaft eingeschrieben hat.

Jim lebt während seines Studiums zunächst in einer WG, die ihn jedoch bald hinauswirft, da er sich unmöglich verhält. Jim zieht anschließend in eine Dachwohnung in Venice Beach.

Jim lebt nach seinem Studium in Venice Beach, pflegt Kontakte zur Los Angeles Free Press, verfasst weitere Songtexte und experimentiert mit Drogen. Durch sein Studium lernt Jim den Organisten Ray Manzarek kennen, dem er seine Gedichte vorträgt, um diese anschließend musikalisch umzusetzen.

Organist Ray Manzarek lässt Jim 1965 in seiner Band Rick And The Ravens mitwirken und produziert mit ihm und zwei weiteren Manzarek-Brüdern ein Demoband.

Nachdem Rays Brüder aus der Band aussteigen und Ende 1965 Schlagzeuger John Densmore und Gitarrist Robby Krieger hinzukommen, nennt sich das neu entstandene Quartett The Doors.

1966 sind The Doors Eröffnungsband für Them. Van Morrisons Bühnenshows inspirieren den zunächst introvertierten und schüchternen Jim und er entwickelt in dieser Zeit seine Bühnenperformance.

Anschließend geht es Schlag auf Schlag: The Doors unterzeichen bei Elektra Records, sie landen mit Light My Fire einen Nummer 1 Hit und die Band tritt in der Ed Sullivan Show auf.

1967 macht Fotograf Joel Brodsky inzwischen weltberühmte Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Jim unter dem Namen The Young Lion.

Seit ihrer vierten Platte The Soft Parade (1969) wird in den Credits genannt, welches Bandmitglied an den Songs mitgearbeitet hat. Nicht nur Jim schreibt die Texte, sondern zudem Krieger.

Jim beginnt betrunken, spät oder gar nicht bei den Aufnahmen, Proben und Liveshows zu erscheinen und zwingt die Band dazu zu improvisieren. Dadurch entstehen längere Instrumentalstücke und Manzarek singt gelegentlich.

Für ihr letztes Album wechselt die Band von Produzenten Paul A. Rothchild zu Bruce Botnick.

Jim nimmt einige seiner „Spoken Words“ in einem professionellen Studio auf.

1969 veröffentlicht Jim zwei Gedichtsbände: The Lords / Notes on Vision und The New Creatures. Viele seiner Werke werden erst nach seinem Tod unter dem Namen The Wilderness und The American Night herausgegeben.

Jim arbeitet 1969 mit Paul Ferrara, Fotograf Frank Lisciandro und Babe Hill am Filmprojekt HWY: An American Pastoral und produziert es. Jim spielt zudem die Hauptrolle.

1969 müssen mehrere The Doors-Konzerte ausfallen, nachdem Jim aufgrund „unzüchtiger Entblößung“ kurz in Gewahrsam genommen wird und öffentliches Ärgernis erregt.

Während der Nixon-Ära wird verstärkt Stimmung gegen Morrison gemacht und dieser zieht sich immer weiter zurück.

1971 folgt Jim seiner Freundin Pamela nach Paris und spielt dort seine letzten Studioaufnahmen ein, die später als Bootleg The Lost Paris Tapes veröffentlicht werden.

Jim wird in Frankreich immer wieder wegen Atembeschwerden behandelt. Ihm wird zudem geraten das südlichere Klima zu besuchen, was ihn zu mehreren Reisen nach Spanien, Südfrankreich und Korsika anregt.

Jim versucht in Paris zu sich zu finden, weitere Gedichte zu schreiben und sich zu sammeln. Doch anstatt ruhiger zu werden, wird Jim immer rastloser und deprimierter.

Am 3. Juli 1979 stirbt Morrison aus bisher nicht völlig geklärten Gründen in seinem Pariser Appartement. Er wird von seiner Lebensgefährtin Pamela Courson gefunden, kann jedoch nicht mehr rechtzeitig gerettet werden und verstirbt offiziell an Herzstillstand.

Seine Freundin und Lebenspartnerin Pamela Courson stirbt nur drei Jahre später an einer Überdosis.

Morrison ist auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise Cemetery begraben. Nach wie vor ist sein Grab eines der größten Touristenattraktionen des Friedhofs.

...rätselt die ganze Band inklusive Produzenten über bestimmte digitale Aufnahmen des Songs Wintertime Love. Die digitale Überarbeitung enthalte Gesangspuren von Morrison, die so nie aufgenommen wurden. Auf dem Originalband seien keinerlei derartigen Gesangsvariationen enthalten, was die Band und v.a. Produzenten Bruce Botnik zu dem Schluss kommen lässt, dass Jims Geist für diese Aufnahmen verantwortlich sei.

Gerüchten zufolge...

...besaß Jim einen IQ von 149.

...beobachtete Jim mit vier Jahren in der Wüste einen Autounfall einer indianischen Familie. Dieses Ereignis scheint Jim in einigen seiner Gedichte zu verarbeiten, die nach seinem Tod von der restlichen Band mit Musik unterlegt und als das The Doors-Album An American Prayer (1978) bekannt werden. Jim wiederholt dieses scheinbar prägende Ereignis immer wieder in seinen Texten.

...versuchte Jim als Kind eine zeitlang Klavier zu spielen, hatte jedoch nicht die Disziplin damit weiterzumachen.

...hat Jim den Text zu seinem Song Horse Latitudes bereits mit 16 oder 17 Jahren auf der High School geschrieben. Der Text handelt von spanischen Segelschiff-Fahrern, die dazu gezwungen waren Ballast über Bord zu werfen, um ihre Schiffe leichter zu machen. Die Männer mussten ihre Pferde über Bord werfen und zuschauen, wie diese langsam ertranken. Der Text handle von dem Moment, wie die Pferde über Bord gehen.

...belegte Jim während seines Studiums an der UCLA Kurse bei Regisseur Josef von Sternberg.

...brach Jim nach seinem UCLA-Abschluss den Kontakt zu seinen Eltern ab.

..schrieb Jim die meisten seiner Songs als er mit einem Typen namens Dennis Jacobs zusammenwohnte.

...war Jim nicht nur an der zeitgenössischen Popkultur interessiert, sondern las auch klassische Werke von Honoré de Balzac, Charles Baudelaire, Jean Cocteau, James Joyce oder auch Arthur Rimbaud. Jim interessierte sich anscheinend zudem für alte mystische Schriften.

...stammt der Bandname The Doors von Aldous Huxley-Essay The Doors Of Perception (1954), der Drogenerfahrungen thematisiert. Huxley bezieht sich dabei wiederum auf ein Zitat des britischen Dichters William Blake.

…musste seine Lebensgefährtin Jim dazu überreden seine Gedichte zu veröffentlichen.

…wurden The Doors nicht mehr zur Ed Sullivan Show eingeladen, da Jim nicht die vorgeschriebenen Textänderungen vornahm. Ihm wurde nahe gelegt bei der Performance des Songs Light My Fire die Textzeile von „Girl We Could Get Much Higher“ in „Girl We Couldn’t Get Much Better” zu ändern. Nachdem Jim live die Originalzeile gesungen hat, weigerte sich Sullivan sogar, Jim zum Abschied die Hand zu schütteln.

...wurden The Doors aufgrund des sog. „Miami-Vorfalls“ nicht zum Woodstock-Festival eingeladen.

...planten Jim und Beat Poet-Kollege Michael Clure ein Filmprojekt mit dem Namen The Beard in dem Jim die Rolle des Billy The Kid übernommen hätte.

...war Jim mit Autorin Patricia Kennealy verheiratet. Da die Papiere vor dem Gesetz nicht rechtsgültig waren, wird diese Ehe nicht anerkannt.

...lies Patricia Kennely fünf Monate nach ihrer nicht rechtlich-anerkannten Heirat mit Jim einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen.

..werden Jim unzählige Affären und One-Night-Stands mit Fans und Promis wie Nico oder Grace Slick nachgesagt.

...waren die letzten Textzeilen, die Morrison hinterließ: “Leave the informed sense in our wake / you be Christ on this package tour / –Money beats soul– / Last words, last words / out.”

...wurde seine Leiche nicht obduziert, da die Behörden den Rockstar nicht erkannt hatten und von einem Drogenopfer ausgingen.

Quellen

http://www.imdb.de/name/nm0607186/ (Stand: 17.09.09)

http://www.floridamemory.com/PhotographicCollection/VideoFilm2/video.cfm?VID=22 (Stand: 16.09.09)

http://www.doors-online.de/ (Stand: 16.09.09)